Willkommen auf dem Pfarrhof 1744 in Sachsen
Begegnungsraum und freier Lernort für Familien

Begegnungsraum für mehrere Generationen
Familien-Gästezimmer
WG-Zimmer für Senioren
Seminare, Veranstaltungen
persönliche Entwicklung
Co-Working Raum für Eltern mit Kindern

Angebote im freien Lernort für Familien
aktuelle Seminare & Lernwerkstätten
für Kinder und Eltern
Beratungsangebote für Familien
Sonntagscafé von Kindern
Helfertage

Übernachtungen im Familien-Gästezimmer
Im kleinen Zimmer im Erdgeschoss (für 4-5 kleine & große Menschen)
Im Wohnwagen auf dem Hof (bis 6 Gäste)
Im Sommer im Zelt oder unterm Sternenhimmel
Großvision für den Pfarrhof 1744
Kreieren von einem Begegnungsraum und freien Lernort für Familien (Eltern und Kindern)
Hier im ländlichen Raum – je etwa 60 km von Leipzig, Dresden sowie Chemnitz entfernt – liegt das wundervolle Grundstück des Pfarrhofs 1744.
Noch ist es aktuell meist ruhig auf dem Pfarrhof 1744. Langer Leerstand ging dem Voraus. Nach und nach weiter verfallene Gebäudesubstanz. Ein richtig echter „Lost Place“ an so manchen Ecken. Unter Denkmalschutz steht der gesamte Komplex – auch der Garten.
In meiner, unserer Vision wird hier in den nächsten Monaten sowie Jahren gemeinschaftlich gewerkelt, gebaut, saniert und parallel auch schon von Eltern mit ihren Kindern, Großeltern mit ihren Enkeln – ja, von Familien genutzt und gern besucht.
Erste Ideen für den Begegnungsraum Pfarrhof 1744
Im Obergeschoss des alten Pfarrhauses enstehen mehrere Gästezimmer für Eltern mit Kindern sowie zwei Zimmer, die von familienliebenden Senioren dauerhaft bewohnt werden. Bäder werden geteilt und eine kleine Küche steht den Gästen und Bewohnern zur Verfügung – ebenso wie ein kleiner Aufenthaltsraum.
Im Erdgeschoss indes gibt es einen großen Gemeinschaftsraum, der für Veranstaltungen und Seminare gebucht werden kann. Bedingung ist aber, dass diese für Eltern bzw. Familien sind. Es steht ein kleiner Nebenraum zur Verfügung sowie eine größere Selbstversorgerküche. Vom großzügigen Eingangsbereich aus, erreicht man zudem das Bad. Lagerräume in den einstigen Stallungen sind ebenso hier untergracht.
Im Dachgeschoss vom Pfarrhaus hier auf dem Pfarrhof 1744 können ein Meditations- oder auch Gemeinschaftsraum entstehen sowie eine einfache Wohneinheit für eine Familie.
Weitere Pläne für das einsturzgefährdete ehemalige Stall- und Scheunengebäude an der Westseite des Pfarrhofs
Manch einer mag die Hände über den Kopf zusammenschlagen und denkt an Abriss. Ich indes sehe wundervolle Möglichkeiten hier einen weiteren gemütlichen Ort zu gestalten. Das alte Stall- und Scheunengebäude hat ein festes Mauerwerk im Erdgeschossbereich. Darüber befindet sich eine Etage in Fachwerkbauweise und darüber noch ein Dachboden. Die Gemeindebewohner sagen, dass dies durchaus das älteste Gebäude vom Ort sein kann.
Wie wäre es, wenn wir uns eines Tages im Erdgeschoss in der offenen Kreativwerkstatt mit vielen Ideen treffen und diese umsetzen können. Kinder, Jugendliche, aber auch Eltern und Großeltern sind herzlich eingeladen. Ein Bad-Bereich folgt und ganz vielleicht befindet sich hier in der Zukunft auch eine Sauna. Der letzte etwas größere Raum kann wieder für Veranstaltungen genutzt werden. Wer weiß, ob Ihre, ja – unsere – Kinder genau da auf der kleinen Bühne stehen und für Sie musizieren oder ein kleines Theaterstück vorspielen. Oder es finden Seminare oder gemütliche Konzertabende in diesem Raum statt.
Und für das Obergeschoss schwärme ich selbst. Noch ist das der „Lost Place“ schlechthin. Lassen Sie uns in gemeinsamen familienfreundlichen Workshops und Seminaren lernen, wie altes Fachwerk mit Naturmaterialien wieder aufgebaut wird. Mit den eigenen Händen die Wände mit Lehm ausfachen. Zimmermänner – gern Wandergesellen – unterstützen bei den Holzelementen. Passt eine Wandheizung in Lehm gefasst…? Wir werden es sehen.
Die Räume im Obergeschoss werden zum Co-Working-Space für Eltern mit Kindern.
Eine wundervolle Möglichkeit gemeinsam mit anderen Eltern und deren Kinder zu arbeiten, lernen und spielen. Sich austauschen und ausruhen – sich darüberhinaus auch gegenseitig unterstützen. Durch die ländliche Lage in der Nähe zu Leipzig, Dresden und Chemnitz – eine wundervolle Möglichkeit, Familien aus unterschiedlichen Gegenden Sachsens kennen zu lernen.
Hier befinden sich irgendwann einmal ein Arbeitsraum für die Erwachsenen, ein Spiel- und Lernraum für die Kinder und Jugendlichen sowie ein Ruheraum. Ergänzt wird dies durch eine kleine Teeküche und einen Raum, der für Beratungen sowie ein weiterer für Massagen und Heilbehandlungen genutzt werden kann.
Zum Schmunzeln brachte mich die Idee, vom Obergeschoss aus eine Rutsche in den Garten zu legen. Schwupps sind die Kinder im Grünen und können zur Schaukel rennen oder unter den Bäumen spielen.
Das Dachgeschoss darf „kalt“ bleiben. Lassen Sie uns im Sommer gemeinsam Filme (wenn das bautechnisch möglich ist) und den Fledermäusen & Schwalben genügend Platz geben.
Der Pfarrgarten
Der Pfarrgarten hier auf dem Pfarrhof 1744 ist zweigeteilt. Ein Bereich ist eine geschützte Streuobstwiese mit zum Teil sehr alten Baumbeständen. Ein zweiter Teil soll als gemeinschaftlicher Wirtschaftsgarten mit einem einheitlichen Bild gestaltet werden. Früher waren Pfarrgärten die „Vorbilder“ im Dorf… Lassen Sie uns so einen gemeinsam mit den Kindern erschaffen.
Die Finanzierung
Das ist eine sehr gute Frage. Wir sind bereits auf der Suche nach passenden Förderprogrammen, die bei der Komplettsanierung und bei der Belebung des Ortes helfen. Spenden, Schenkungen, Privatdarlehen… – es wird eine kunterbunte Mischung werden.
Gern nehmen wir Ihre Vorschläge entgegen. Auf der Seite Unterstützen finden Sie näheres dazu.
Der Pfarrhof 1744 - heute und damals
Es war Ende April 2025. Nach langem Suchen nach einem neuen Wohn- und Arbeitsstätte, wurde ich auf den Pfarrhof – der zur Erbbaupacht ausgeschrieben war, aufmerksam gemacht. Gleich Anfang Mai der Besichtigungstermin. Oh, wie hier die Visionen auf uns einwirkten. Es sprudelte regelrecht. Der Kirschbaum – „unser Hausbaum“ – energetisch so stark. Es tat einfach gut hier sein zu dürfen.
Sofort haben wir die Visionen in ein Konzept gesetzt und die Bewerbung für das Grundstück über den Makler an die Kirche geschrieben. Wir hatten Glück… einen Tag später und es wollte jemand anderes erwerben.
Nun hieß es warten und warten. Der Kirchenvorstand entschied sich für eine Zusage. Zahlreiche Formalitäten waren auszufüllen. Wir dachten, dass es im Sommer losgehen könne. Weit gefehlt. Wir besuchten stattdessen den Hof öfter und erkundeten auch die Umgebung.
Nach sehr spannenden Wochen, dann die Gewissheit zum November den Pfarrhof 1744 endlich in Besitz nehmen zu können. Um den Garten durften wir uns (auf eigene „Gefahr“) bereits in den Herbstferien kümmern und haben diese Zeit gut genutzt.
Der Winter 2025/26 hat sich zum „Wurzelschlagen“ und Ankommen gezeigt. Das Erdgeschoss, ohne es zu renovieren oder sanieren, machten wir einfach hübsch – organisierten günstige oder geschenkte gebrauchte Möbel sowie (selbstgemalte) Bilder, Poster. Die Kinder bemalten die alten Tapeten. Wir verzauberten die ersten „alten“ Möbel im Rahmen des Upcyclings.
Sichtbar wurden die Räumlichkeiten Stück für Stück nutzbar und gemütlich.
Ein kleines Zimmer zum Schlafen, eine Küche, das Bad und der Kreativ- und Beratungsraum. Der Pfarrhof 1744 kann so in die neue Zeit starten.
Der letzte Pfarrer auf dem Pfarrhof 1744
Die Gemeinderäume im Erdgeschoss wurden noch bis 2023/24 genutzt. Das Obergeschoss hatten der letzte Pfarrer Korbel und seine Familie bereits um 2000 verlassen. Diese ungenutzte Zeit – und einstige Löcher im Dach – machen sich deutlich bemerkbar. Hier ist eine Komplettsanierung unabdingbar, um überhaupt Teilbereiche nutzen zu können.
Den Pfarrhof finanziell oder tatkräftig unterstützen
Helfertage
Fördermittel
privat Unterstützen durch private Spenden, Darlehen…
